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Sozialtraining


Sozialtraining an der Gemeinschaftsschule West Tübingen

Ziel des Sozialtrainings ist die Entwicklung sozialer und emotionaler Kompetenzen auf der Basis der alltäglichen Konflikte zwischen Kindern oder Jugendlichen. Sie lernen, wie sie mit Konflikten umgehen können, bzw. wie Konflikte erfolgreich bearbeitet werden können (ggf. mit der Lösung einer Mobbingproblematik). Sie erfahren wie sie lernen können

  • ehrlich zu sein
  • die eigene Meinung offen zu äußern, die Meinung der anderen zu respektieren
  • soziale Spielregeln für das Zusammenleben zu entwickeln

Die pädagogische Arbeit mit der Klasse umfasst zwei Vormittage an zwei aufeinander folgenden Tagen, sowie die anschließende Nachsorge im Klassenrat. Die Arbeit wird im Auftrag der Schul- oder Klassenleitung von einem Sozialtrainer / einer Sozialtrainerin durchgeführt und gemeinsam mit dem Lerngruppenleiter reflektiert und im Alltag integriert.

Am 31.01. und am 01.02.2017 verbrachte die Klasse 5c mit Frau Rebstock und Frau Wilde 2 Vormittage im „Jugendtreff Schleif“ um das Sozialtraining durchzuführen, das in allen 5er Klassen angeboten wird.

Die Schüler und Schülerinnen lernten  u.a. die Fähigkeiten kennen, die nötig sind, um Erfolg im Leben zu haben, um friedlich zusammen zu leben und um ruhig arbeiten zu können.

Die Schüler machten die Erfahrung, dass sich Mut, Ehrlichkeit und Vertrauen positiv auf die Klassengemeinschaft auswirkt und sie hatten viel Freude bei Spielen, in denen sie Teamgeist und Kooperationsbereitschaft zeigten.

In einem geschützten Rahmen, der von Vertrauen und Respekt geprägt war, konnten einige Konflikte angesprochen und geklärt werden, und so wurde eine konstruktive Basis gelegt, um auch im Alltag Konflikte gewaltfrei lösen zu können.

 

Wir bieten  ein „Sozial-Training“ an und so ist es auch zu verstehen. Soziales Verhalten muss man üben und trainieren. Wir leben nicht allein auf der Erde, sondern mitten in einem sozialen Netzwerk mit verschiedenen Kulturen. Die Grundlage für den Frieden ist die Achtung der Menschenrechte und die Schüler haben an diesen beiden Tagen erlebt und begriffen:

 

Die Einhaltung der Menschenrechte beginnt bei jedem Einzelnen. Bei dir und bei mir.

Jeden Tag und überall auf der Welt. In diesem Sinne üben wir weiter und sehen das Sozialtraining als eine Art „Initialzündung“ auf dem Weg zum Sozialen Lernen, das uns ein Leben lang begleiten wird.

 

Heidrun Wilde

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