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Schulfest 2017


Internationales Schulfest an der GMS West Tübingen

Unsere Hände haben verschiedene Farben, nicht aber unsere Herzen.

Unter diesem Motto fand am Samstag, den 25.März 2017 das internationale Fest unserer Gemeinschaftsschule statt.
Die letzten Wochen standen an der Gemeinschaftsschule gänzlich im Zeichen des Schulfestes.
Die einzelnen Lerngruppen bereiteten eifrig ihre Beiträge für den großen Tag vor. So wurden Gesangs-, Theater- und Breakdance-Beiträge geprobt, Plakate entworfen, Klassenzimmer dekoriert und Schichten für einzelne Essens- und Getränkeverkaufsstände eingeteilt. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Samstag war es dann endlich so weit. Punkt 14:30 Uhr eröffnete Frau Keppel-Allgaier in der vollbesetzten Hermann-Hepper-Halle das Fest mit einer kurzen Ansprache.

Als ersten Programmpunkt führte die Internationale Vorbereitungsklasse a (IVK) ein Maskentheaterstück auf. Dieses zeigte, ganz im Gleichklang mit dem Festmotto, dass Unterhaltung auch sprachen- und kulturübergreifend gelingen kann.

Im Anschluss zeigten die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassenstufe ihre eingeübten Breakdance und Hip-Hop-Beiträge. Sicherlich ein Highlight des Eröffnungsprogramms war der Gesangsbeitrag "Can't stop the feeling", interpretiert von Celine Hart gemeinsam mit ihren Klassenkameraden der 9a.

Im Anschluss strömten die Festbesucher ab 15:00 Uhr in den Rundbau, wo sie ein vielfältiges Mitmachangebot erwartete.


 


 

 

 

 

 

 

 

 

So griff die Mitmachstation von Herrn Wöckl das Motto des Festes wörtlich auf, hier konnte man die Hände in verschiedenen Farben bemalen und kunstvolle Abdrücke kreieren.
Ähnlich bunt zu ging es bei der Fotobooth, welche von Schülerinnen und Schülern der Lerngruppe 9c betreut wurde. Hier konnte man, ähnlich wie in einer Fotobox, mit teilweise verrückter Verkleidung Erinnerungsfotos vom Schulfest machen.


 

Die Schülerinnen und Schüler der Lerngruppen 5 und 8 boten kunstvolle und liebevoll aufgetragene Henna-Tattoos an.
Kreativ durfte man sich auch bei der Buttonmaschine zeigen, welche von den Schülerinnen und Schülern der SMV betreut wurde.
Aufgrund der hohen Nachfrage wurden bis nach dem offiziellen Ende des Fests noch die letzten Tattoos aufgetragen.
Laut der betreuenden Kolleginnen lässt sich solch eine Tätowierung innerhalb von etwa 10 Tagen unter fließendem Wasser entfernen.
Unsere jüngeren Festbesucher konnten sich beim Kinderschminken einen sofort abwaschbaren Gesichtsschmuck auftragen lassen.

Das Essensangebot in der Teestube stellte insofern ein ganz besonders schmackhaftes und für viele ein neues kulinarisches Erlebnis dar, als dass die Schülerinnen der internationalen Vorbereitungsklasse b selbstgebackene süße Speisen aus ihren Herkunftsländern zum Verkauf anboten.

So konnten Gebäckwaren und Kuchen aus dem Fernen Osten probiert werden. Die Schülerinnen erklärten den Besuchern gerne und geduldig den Name und Inhalte der jeweiligen Angebote. Besonders gelungen war in der Teestube die Zusammenarbeit der Schülerinnen und Schüler der IVK b und den Schülerinnen und Schüler der Lerngruppe 9b.
Trotz mancher sprachlicher Barrieren arbeiteten die beiden Klassen nach kurzer Zeit als eingespieltes Team im Verkauf und Service der Lebensmittel zusammen.

Einen Einblick in das sportliche Angebot der IVK gab Herr Medina, der auf dem Hof erste Sprünge und Tricks des Parkour-Sports vermittelte.


Ebenso international ging es in der Disco der Lerngruppen 8b und 8d zu. Zu jeder vollen Stunde wechselte die Sprache der aufgelegten Musik. Dank liebevoll dekoriertem Raum und Lichtarrangement des Technikteams kam hier richtige Feierlaune auf.

Insbesondere die griechische und türkische Musik füllte die Tanzfläche mit Schülern, Eltern und weiteren Besuchern.

 

Etwas leiser als in der Disco ging es bei den "Mobilen Spielen" zu. Schülerinnen und Schüler der Lerngruppe 6a betreuten die von der Stadt Tübingen zur Verfügung gestellten Spielstationen.

Die Gäste der Arabischen Schule informierten in einem mit kalligraphischen Schriften dekorierten Klassenzimmer über arabisches Theater und Arabisch-AGs.

Ebenso informierte das Deutsch-Amerikanische-Institut, mit welchem unsere Schule dieses Jahr ein gemeinsames Projekt durchführte, über seine Arbeit und Angebote für Schüler und Erwachsene.

Das Wissen zu gleich mehreren verschiedenen Herkunftsländern der Schüler war beim liebevoll ausgearbeiteten Länderquiz der Lerngruppe 5c notwendig. Natürlich erhielt man von den Expertenschülern auch Tipps zu den einzelnen Ländern, falls man die Antworten nicht wusste. Besonders länderkundige Quizteilnehmer erwartete ein kleiner Preis für ihre Kenntnisse.
Weitere interessante Details zu Gepflogenheiten der Herkunftsländer einzelner Schülerinnen Schüler der Lerngruppe 7a erhielt man bei deren aufwendig gestalteten Plakatwänden.

Musikalisch wurde das Fest von der Band "Open End" begleitet, welche in der Aula auftrat. Die musikalische Untermalung lud zusätzlich dazu ein, sich beim immensen Kuchenangebot, welches von Eltern der Schüler gespendet wurde, zu verweilen.

Ein optisches Highlight in der Aula war das von Frau Rogg durchgeführte Stop-Motion-Projekt. Hierfür wurden alle Schülerinnen und Schüler der Schule im Vorfeld in beliebiger Pose abgelichtet und präsentierten sich in einer etwa 2,5-minütigen Sequenz auf dem Bildschirm.

Einen Perspektivwechsel konnte man beim Rolliverleih zweier Schüler der Lerngruppe 7d erfahren. So durfte jeder Interessent eine Runde mit dem Rollstuhl fahren und die Umgebung aus dieser Sicht kennenlernen. Dem einen oder anderen Teilnehmer wurde bewusst, welche kleinen und größeren Schwierigkeiten der Alltag für Rollstuhlfahrer bereithält.

Ergänzend zu den Angeboten im Rundbau fanden in der Turnhalle verschiedene Sportangebote statt. Neben Bogenschießen waren insbesondere die Ballsportarten sehr gefragt.
Da die Spielregeln international meist gleich oder ähnlich sind, war auch dies eine gerne genutzte Gelegenheit, um beim Fußball oder Basketball miteinander in Kontakt zu kommen.

Sehr gerne genutzt wurde auch das Riesentrampolin und die "Mutprobe", bei der eine Klettertour über die Weichbodenmatte gefordert wurde, die wie eine Wippe über dem Stufenbarren lag und zu einem ungewissen Zeitpunkt auf die andere Seite überkippte.

Beim schönsten Sonnenschein ging es außerhalb des Gebäudes in schwindelerregende Höhen. Beim Kistenklettern konnte jeder sein Geschick und Schwindelfreiheit ausprobieren.

Laut Herr Werner, der zusammen mit Frau Beutler die kletternden Schüler mit professionellen Gurtsystemen absicherte, lag der Rekord des diesjährigen Festes bei 22 aufeinandergestapelten Kisten. Diese Höhe von fast 8 Metern erreichte Jonas aus der Lerngruppe 8d.
Der Andrang beim Kistenklettern war so groß, dass teilweise Anstehzeiten von über einer Stunde in Kauf genommen wurden. Erst eine dreiviertel Stunde nach Ende des Festes stürzte der letzte Kistenturm in seine Einzelteil zusammen.

Traditionell durfte beim Schulfest auch dieses Jahr die selbstgebackene Pizza nicht fehlen. Vor etwa zehn Jahren konstruierten Schüler im Technikunterricht, zusammen mit Herrn Habfast, den bis heute gern und regelmäßig genutzten Pizzaofen.



Die Länge der geduldig anstehenden Menschenschlangen sprach hier wieder einmal für sich.

Mit Freude blicken die Teilnehmer und Organisatoren unserer Schule auf das gelungene Schulfest zurück und hoffen, dass wir beim nächsten Fest ebenso viel Spaß und Sonnenschein haben werden.

Frau Rieger 

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