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Gruppenpädagoginnen


Team

Seit Anfang Oktober 2012 ergänzen zwei Gruppenpädagoginnen (Heidrun Wilde und Monika Mall) das Team der GMS West Tübingen. Jede Gruppenpädagogin ist einer Lerngruppe zugeteilt.

Aufgabengebiete

Ihre Aufgabengebiete umfassen vor allem folgende Bereiche:

  • Bildungs- und freizeitpädagogische Angebote

  • Unterstützung von Kindern mit Inklusionsbedarf im Unterricht und in der Betreuung

  • Gruppenarbeit mit Schwerpunkt "Soziales Lernen"

  • Kooperation mit den Lehrkräften

  • Elternarbeit in Abstimmung mit der Schule und der Sozialpädagogik

  • Kooperationen mit dem Bereich Schulsozialpädagogik, Beratungsstellen der Jugendhilfe, Eingliederungshilfe, schulpsychologischer Dienst etc.

 

Arbeit der Gruppenpädagoginnen

a) Aufgaben im Unterricht in der Individuellen Freien Arbeit (IFA):

1. Ansprechpartnerinnen und Bezugsperson für den einzelnen Schüler

Um Vertrauen zu den Schülern aufzubauen ist die feste Zuordnung der Gruppenpädagoginnen zu einer Lerngruppe für die Schüler sehr sinnvoll und wichtig. In der Eingewöhnungszeit vom Übergang der Grundschule zur Gemeinschafts-schule und während des gesamten Schuljahres in der 5. Klasse.

2. Unterstützen im Unterricht während der Individuellen Freien Arbeit (IFA):

  • begleiten

  • anleiten

  • unterstützen

  • Inklusion

 

3. Sozialpädagogischer Blick auf den einzelnen Schüler

  • ganzheitlicher Blick in der Lernsituation

  • erkennen von Lernschwächen

  • emotionale Faktoren erkennen z.B. Ängste, familiäre Themen, Lernblockaden

  • erkennen von Stärken und Schwächen

  • ergänzende Informationen für den Lerngruppenleiter

 

Aufgaben beim gemeinsamen Lernen:

  • Förderung des Sozialverhaltens

  • Vermittlung von Werten und Regeln in der Gemeinschaft

  • Begleitung von Gruppen und Teamprozessen innerhalb der Lerngruppe

  • Begleitung bei Gesprächen und in Konfliktsituationen

  •  Sprachförderung durch aktives Teilnehmen am Unterrichtsgeschehen und Vorbildfunktion in der Lerngruppe

  • Stärken stärken, motivieren und Mut machen

  • schwache Kinder unterstützen und fördern

 

b) Mittagessen:

Ähnlich wie in Familie ist das gemeinsame Essen auch in der Schule nicht nur eine Nahrungsaufnahme, sondern auch ein Gemeinschaftserlebnis, in dem die soziale Entwicklung der Kinder und Jugendlichen gefördert wird.

Ein wichtiger Aspekt beim Essen ist ein angenehme Atmosphäre. Wir achten darauf, dass die Kinder in einer angenehmen und ruhigen Umgebung ihre Mahlzeit genießen können. Dabei ist es von großer Bedeutung, dass jeder seinen Teil dazu beiträgt, also auch die Kinder. Das gemeinsame Essen bietet damit eine Möglichkeit für das Erlernen von den Regeln in sozialen Gruppen und der Festlegung von Verhaltensweisen wie z.B.: Gutes Benehmen und Essmanieren.

Ein wichtiger Teil unserer Arbeit ist der sozialpädagogische Blick auf das Verhalten der Kinder. Beim gemeinsamen Essen öffnet sich für uns ein anderer Blickwinkel, weil sich die Kinder in einer entspannten Atmosphäre austauschen können. Die Möglichkeit nahe dabei zu sein ist ein wichtiger Bestandteil der Beziehungsarbeit.

 

c) Gestaltung der Mittagsfreizeit bis 14.00 Uhr

Nach dem Unterricht haben die Kinder unterschiedliche Bedürfnisse wie z.B. Rückzug, Bewegung, Austausch in Kleingruppen bzw. Verwirklichung eigener Ideen.
Dabei wird Schule zu einem wichtigen Ort, um Gleichaltrigen zu begegnen und notwendige soziale Erfahrungen zu machen. Die Betreuung in der Mittagszeit möchte den Kinder einen verlässlichen Rahmen mit ausreichend Frei-Raum bieten, um mit anderen Kindern zusammen zu sein. Hierbei ist auch wichtig, Austausch zwischen den Kindern zu ermöglichen. Nach den Schulstunden finden viele Gespräche der SchülerInnen über unterschiedliche Lebenswelten und Kulturen, aber auch über Sorgen und Nöte statt. Gruppenpädagoginnen sind dabei wichtige Bezugspersonen für Orientierung, Sicherheit und die diversen Themen der Kinder, die die SchülerInnen in vielen unterschiedlichen Situationen (Unterricht/Mensa/AG/Mittagszeit) erleben und zusätzlich zur Familie und den LehrerInnen als Rollenmodelle dienen können und eine Basis zur Auseinandersetzung bieten.

Neben Einzelgesprächen mit einzelnen Schülern und der Unterstützung bei Konfliktklärung werden frei wählbare Aktivitäten angeboten, um neue Erfahrungen zu ermöglichen.
Vor allem im Bereich Spiel und Bewegung sehen wir ein großes Bedürfnis der SchülerInnen, welchem wir in dieser Zeit entgegenkommen möchten. Dabei gibt es auch geschlechterspezifische Angebote für Mädchen und Jungen, wie das Mädchenzimmer im angrenzenden Häusle sowie der Raum der Sonderpädagogik für Spiele mit den Jungs.

 

Kontakt: gruppenpaedagoginnen(a)gmswest.de

 

Monika Mall, Heidrun Wilde


 

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